20.12.11

Mitgliederbrief vom 18. November 2011

"SVP-Vizepräsident Blocher müsste Spuhlers Stadler Rail aufkaufen und entweder selber führen oder in einem geordneten Verfahren an einen anderen Besitzer übergeben", schlägt Roger Köppel im "Weltwoche"-Editorial vor (17.11.11) – ohne erkennbare Ironie.

"Blocher hätte sowohl das Geld wie auch das industrielle Wissen", meint Köppel, "um eine solche Operation durchzuziehen. Spuhler könnte von seinem Unternehmen befreit werden und stünde als Regierungsmitglied zur Verfügung. (...) Recherchen haben ergeben, dass die Parteispitze das Spuhler-Szenario nicht ernsthaft in Erwägung zieht. Es wäre ein Fehler. (...)"

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Und die Bundesversammlung? Köppel meint ganz offensichtlich, die würde sich keine Gedanken machen über die Abhängigkeit des freigekauften Bundesratskandidaten vom Geber der Transfersumme: "Widmer Schlumpf hätte gegen Spuhler keine Chance", meint Köppel. "Das Parlament würde es kaum wagen, den erfolgreichen Unternehmer abzulehnen."

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„Rechtsstaat und Demokratie: Ist eine Versöhnung möglich“. An einer Veranstaltung vom foraus (Forum Aussenpolitik) zu diesem Thema am Mittwochabend, 23. November, in Luzern wirken als Einführungsreferent lic. iur. David Suter (foraus) sowie im anschliessenden Podiumsgespräch Botschafterin Dr. Rita Adam, Direktion für Völkerrecht des EDA, Prof. Andreas Auer, Universität Zürich und Zentrum für Demokratie Aarau, Stefan Schlegel (foraus) sowie als Gesprächsleiter Maximilian Stern (foraus) mit.

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