Henry-Dunant-Gedenkfeier: Durch Ablehnung der „SBI“ ein Zeichen für humanitäre Haltung und Menschenrechte setzen

Aus dem Bericht der „Appenzeller Zeitung“ (2.11.18, S. 26) über die diesjährige Gedenkfeier in Heiden (AR) am Todestag von Henry Dunant:

„In seiner Ansprache schlug Norbert Näf den Bogen von der Geschichte zur Gegenwart. ‚Die Friedensglocke ermahnt uns, für Frieden in der Welt einzustehen und humanitäre Werte hochzuhalten“, sagte der Präsident des Vereins Henry-Dunant-Museum. Bei der Abstimmung zur Selbstbestimmungs-Initiative sei von jeder Schweizerin und jedem Schweizer ein Zeichen gefordert. Die humanitäre Haltung der Schweiz und die Menschenrechte würden bei dieser Vorlage vom 25. November vor einer Belastungsprobe stehen, sagte Näf. Das Schweizerische Rote Kreuz lehnt die Selbstbestimmungsinitiative ab. Die Organisation setzt sich dafür ein, das Verständnis und die Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) zu fördern. Bei Annahme der Initiative droht gemäss dem SRK eine Schwächung des internationalen Menschenrechtsschutzes beziehungsweise der Garantien der EMRK.“

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