„Maiwald“: Ein Kontrapunkt zur grassierenden Straf-Euphorie

Beziehungsdelikte: In einem Freundeskreis werden zwei Menschen getötet. Zwischen den Taten liegen Jahrzehnte. Man weiss, wer sie verübte, aber niemand will die Bestrafung. Die Taten bleiben strafrechtlich ungesühnt.

In einer Zeit grassierender Straf-Euphorie lohnt es sich, auch an dieser Stelle auf diesen trendwidrigen Roman hinzuweisen: „Maiwald“, ein packendes, tiefsinniges Psychodrama und Gesellschaftsbild, verfasst von Oliver Diggelmann, Professor für Völkerrecht, Europarecht, öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Zürich.

Link zu Informationen über das Buch und Hinweis auf eine Lesung.

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